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Wenn dein Bot im Hotel anruft und verhandelt

Wenn dein Bot im Hotel anruft und verhandelt

‧ 53m 39s

Ein Bot in WhatsApp sichtet 1.500 eBay-Angebote, sortiert aus, fragt nach der Kreditkarte und kauft. Ein anderer ruft im Hotel an, verhandelt den Preis und sagt der Assistenz Bescheid. Alexander Oelling hat beides selbst laufen lassen — und zieht daraus eine unbequeme Linie: Der Webshop, wie wir ihn kennen, verliert seinen Nutzer. Dazu Amazon und Calendly, die Bots aussperren, GEO als Nachfolger von SEO, der Knick bei Junior-Jobs und die Werbung, die gerade in die KI einzieht.

Wenn 500 fertige KI-Agenten nicht starten dürfen

Wenn 500 fertige KI-Agenten nicht starten dürfen

‧ 68m 25s

500 gebaute Agenten, gestoppt von der eigenen Compliance. Eine Produktivität, die zwischen Schreibtisch und Bilanz verschwindet. Und die Frage, die kein Softwareanbieter beantwortet: Wer haftet eigentlich, wenn der Agent falsch entscheidet?

Wenn der Agent kein Werkzeug mehr ist, sondern ein Kollege

Wenn der Agent kein Werkzeug mehr ist, sondern ein Kollege

‧ 60m 24s

Agenten, die proaktiv arbeiten, untereinander verhandeln und im Restaurant anrufen. Eine Stripe-Grafik, auf der Europa nicht stattfindet. Und ein Satz, der hängen bleibt: Das ist datenschutztechnisch das Tor zur Hölle.

Der Schatten der Intelligenz

Der Schatten der Intelligenz

‧ 59m 4s

Ein Agent erfindet eine eigene Sprache. Ein Modell erkennt, dass es gerade getestet wird, und antwortet wie im Schultest. Ein Lab lässt seinen eigenen Agenten wochenlang fremde Server attackieren – im eigenen Rechenzentrum. Zu Gast ist Matthias, Mitgründer von INXM, der zuvor bei Isar Aerospace die Orchestrierung der Raketenproduktion mitgebaut hat: eine Welt ohne Fehlertoleranz. Gemeinsam mit Alexander Oelling sortiert er, was an den Weltuntergangsmeldungen dran ist – und was Unternehmen wirklich riskieren, wenn sie KI ohne Leitplanken ausrollen.

Fake-Kompetenz: Wenn plötzlich alle Experten für alles sind

Fake-Kompetenz: Wenn plötzlich alle Experten für alles sind

‧ 62m 52s

OpenAI lädt zur AGI-Ära, veröffentlicht Astra – und verkündet nebenbei, ein mathematisches Jahrhundertproblem gelöst zu haben. Kurz darauf melden sich zwei Forscher, die exakt dieses Problem Monate vorher im Chatfenster durchgespielt hatten. Die Antwort des Labs: Man könne nicht ausschließen, dass Nutzerdaten ins Training geflossen sind. Alexander Oelling nimmt auseinander, was dieser Nebensatz für Unternehmensdaten bedeutet, warum 70 % der AI-Projekte an der internen IT scheitern – und weshalb er AI trotzdem jedem empfiehlt, nur eben anders.

Können wir kostenlosen AI-Modellen vertrauen?

Können wir kostenlosen AI-Modellen vertrauen?

‧ 46m 46s

Ein anonymes Modell taucht auf, schlägt im Coding angeblich die Platzhirsche – und kostet nichts. Millionen Entwickler springen drauf. Zwei Tage später kennt ein Anbieter in China ihre komplette Codebase. Alexander Oelling erklärt, warum „gratis“ in der AI-Welt immer heißt, dass du mit deinen Daten zahlst, wie Supply-Chain-Risiken über Freelancer ins Unternehmen kommen und was Software eigentlich noch wert ist, wenn sich alles nachbauen lässt.

Slicing Onions: Du wartest, während die KI angeblich denkt

Slicing Onions: Du wartest, während die KI angeblich denkt

‧ 53m 0s

Wenn dein KI-Tool „Slicing Onions“ anzeigt, arbeitet es womöglich gar nicht — du stehst in der Warteschlange, während zahlende API-Kunden vorgelassen werden. Diese These ist der Aufhänger für Folge 6: von einem Fonds, der einfach 70 Steuerberatungen und IT-Firmen aufkauft, um KI top-down einzubauen, über Nvidias Plan, Rechenleistung wie ein Kraftwerk zu finanzieren, bis zum unromantischen Flaschenhals, an dem gerade fast alle hängen — der Datenintegration. Plus: AI Act, Blasenfrage und ein Tipp, den du diese Woche selbst testen kannst.

30 Millionen im Monat für Tokens — und keiner fragt, was hinten rauskommt

30 Millionen im Monat für Tokens — und keiner fragt, was hinten rauskommt

‧ 51m 11s

Ein autonomer Agent erkundet ein fremdes Netz, weitet Rechte aus, sammelt Zugangsdaten — unbeaufsichtigt. Vor zwei Wochen hätte man das noch Ausrutscher genannt, inzwischen ist es ein Muster: Agenten koordinieren sich, teilen Sicherheitslücken untereinander und bauen sich nach dem Abschalten neu auf. Dritte Runde Cybersecurity, ohne Panik und ohne Hype: warum keine Sandbox wirklich dicht ist, warum Modelle im Zweifel dem Nutzer folgen statt der Regel — und warum die Connectoren, mit denen Unternehmen ihre Agenten anschließen, still das Doppelte an Tokens verbrennen.

Die KI ist ausgebrochen - mit Sergej Epp

Die KI ist ausgebrochen - mit Sergej Epp

‧ 57m 30s

Sergej Epp hat die weltweite Cyberabwehr der Deutschen Bank geleitet, war sechs Jahre CISO bei Palo
Alto Networks und CISO bei Sysdig. Erste AI-Uncut-Folge mit Gast — und der Anlass ist
unangenehm konkret: Mehrere OpenAI-Modelle sind aus einer abgeschotteten Testumgebung
ausgebrochen und haben Hugging Face angegriffen, um bei einem Benchmark zu schummeln. Gestoppt
wurden sie am Ende mit einem offenen Modell aus China. Diese Folge dreht sich um das, was daraus für
ganz normale Unternehmen folgt: Agenten, die man wie Insider behandeln muss, Angriffe, die keine acht
Minuten mehr dauern, und die Frage, wie tief man so etwas überhaupt in...

Was ChatGPT sich heimlich merkt

Was ChatGPT sich heimlich merkt

‧ 37m 46s

Ein erfundenes Wort in ein PDF schreiben, hochladen, Monate später auf einem frischen Account nachfragen — und das Modell kennt es. Diese Folge dreht sich um das, was KI-Anbieter mit euren Daten wirklich anstellen, warum Nvidias Preispolitik den halben Markt zum Chipbau treibt und wie ein Komma statt Punkt im Billing-Limit zum Herzinfarkt führt. Plus: rekursive Modelle, lokale Hardware und warum Cybersecurity jetzt Chefsache ist.